Mülheim / Oberhausen
| MGT6D | |||||||||||
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| Hersteller | DUEWAG / Siemens | ||||||||||
| Spurweite | 1000 mm | ||||||||||
| Lieferzeitraum | 1995 - 1996 | ||||||||||
| Anzahl gelieferter Wagen | 10 | ||||||||||
| Betriebsnummern | 201-210 | ||||||||||
| Traktionen | MGT6D, MGT6D+MGT6D | ||||||||||
| Bestand |
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Nach Pressemeldungen von Ende 1993 ist die Beschaffung von fünf Niederflurwagen zum
Gesamtpreis von 18 Mio. DM (3,6 Mio. DM / 1,8 Mio. EUR) zur Auslieferung ab Ende 1996 vorgesehen.
Die vier bestellten Niederflur-Tw sollen dem DUEWAG-Modell für Bochum/Gelsenkirchen
(Typ MGT6D) entsprechen. Die BOGESTRA-Großserie wurde um einen entsprechenden Anschlussauftrag
erweitert.
Für die Verlängerung der Linie 112 nach Sterkrade wurden von der STOAG Straßenbahnwagen in Auftrag
gegeben. Nach einer europaweiten Ausschreibung waren 13 Angebote eingegangen, wovon zuletzt noch
die Firmen LHB/ABB und DUEWAG/Siemens in die engere Wahl kamen. Den Zuschlag erhielt der
nordrhein-westfälische Waggonbauer Duewag, der zum Stückpreis von 3,65 Mio. DM (1,9 Mio. EUR)
zusammen mit Siemens sechs teilniederflurige ZR-Wagen liefern soll, die den vier geplanten
Mülheimer Wagen entsprechen. Durch identische Bauweise der Oberhausener und Mülheimer Wagen
ergeben sich erhebliche Vereinfachungen beim gemeinsamen Betrieb und der Wartung in der Mülheimer
Werkstätte.
Am 10.11.1995 traf der erste von vier bestellten Niederflur-Triebwagen per LKW aus dem DUEWAG-Werk
in Mülheim ein. Am 24.11. und 14.12. folgten die nächsten beiden Wagen. In der Nacht
11./12.01.1996 wurde der vierte und letzte Niederflurwagen ausgeliefert.
Am 18.01.1996 fand im Rahmen einer Betriebsausschusssitzung die offizielle Übergabe der neuen
Wagen mit einer Einweihungsfahrt statt.
Im Anschluss an die vier Mühlheimer Niederflurwagen wurde in der Nacht 01./02.02.1996 der erste
von sechs Niederflur-Tw für die STOAG im Mülheimer Betriebshof Broich angeliefert. Die Fahrzeuge
tragen die Hausfarben grün/gelb, sind jedoch baugleich mit den Mülheimer Wagen (201-204).
Im Herbst 1998 waren bis zu fünf der Niederflurwagen (201-210) unter anderem wegen
Fahrwerksproblemen nicht einsetzbar.
Text-Quellen:
Blickpunkt Straßenbahn: 1/1990 - 12/2006