NB4 & 4NBWE
| NB4 - Leipzig | 4NBWE - Rostock | ||||||||||||||||
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| Hersteller | Bombardier (Posen / DWA / SIG) | Bombardier (Posen / DWA / SIG) | |||||||||||||||
| Spurweite | 1458 mm | 1435 mm | |||||||||||||||
| Lieferzeitraum | 2000 - 2001 | 2001 - 2002 | |||||||||||||||
| Anzahl gelieferter Wagen | 38 | 22 | |||||||||||||||
| Betriebsnummern | 901-938 | 751, 752, 754-762, 851, 852, 854-862 | |||||||||||||||
| Traktionen | T4D-M+NB4, T4D-M+T4D-M+NB4, NGT8+NB4 (ab 01.08.2011) | T6A2M+4NBWE | |||||||||||||||
| Wagenabgaben | - | - | |||||||||||||||
| Bestand |
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Im Frühjahr 1999 bestellten Rostock und Leipzig bei Bombardier Transportation gemeinsam
Niederflur-Beiwagen, die hinter modernisierten Tatra-Tw zum Einsatz gelangen sollen. Leipzig
erhält ab Sommer 2000 bis Herbst 2001 insgesamt 38 Beiwagen und Rostock hat 22 Beiwagen mit einer
Option auf weitere zwei Bw bestellt. Die Lieferung soll 2002 erfolgen.
Im Zweigwerk Posen begann Ende Januar 2000 die Baugruppenfertigung für die Niederflurbeiwagen. Die
Fertigstellung und Anlieferung des kompletten Wagenkastens einschließlich Lack und
Inneneinrichtung ist für August 2000 vorgesehen. Die Drehgestelle kommen von SIG aus Villeneuve.
Die Endmontage erfolgte im Werk Bautzen. Der Endpreis eines Beiwagens beträgt ca. 485.000 EUR.
Anfang September 2000 begann die Auslieferung der Nf-Beiwagen NB4 durch die Firma Bombardier.
Nach der feierlichen Präsentation im Betriebshof Lindenau am 23.09.2000 erfolgte der erste
Linieneinsatz des Bw 901 am 6. Oktober 2000. Bis Ende 2001 waren alle 38 NB4 für Leipzig
ausgeliefert.
Am 07. Juli 2001 gingen die ersten vier NB4 für Rostock (dort als 4NBWE bezeichnet) in den
Linieneinsatz - bis Ende 2001 waren zehn NB4 vorhanden und acht im Einsatz. Bis Anfang 2003 waren
alle 22 NB4 für Rostock ausgeliefert. Sie erhielten eine um jeweils 50 höhere Betriebsnummer als
die Triebwagen hinter denen sie eingesetzt wurden und das in der Reihenfolge der Modernisierung
der Triebwagen. Die beiden zuletzt modernisierten der 24 vorhandenen T6A2M (703 und 803) erhielten
keine eigenen Niederflurbeiwagen, weshalb es keine 4NBWE mit den Nummern 753 und 853 gibt.
Ende 2006 wurde mit der Abstellung der T6A2M 705 und 808 die feste Zuordnung der Triebwagen zu den
Beiwagen aufgehoben und neue Züge gebildet.
In der Nacht vom 21.01. auf den 22.01.2010 wurde in Leipzig mit einem Gespann aus NGT8 1125 und
NB4 933 der Einsatz der Niederflurbeiwagen hinter den Niederflurgelenktriebwagen erprobt. Dabei
war der Beiwagen nur mechanisch gekuppelt. Am 15. März 2011 wurde mit einem Gespann aus NGT8 1101
und NB4 904 weitere Probefahrten unternommen.
Mit der Abstellung weiterer T6A2M zum Jahreswechsel 2010/11 wurden in Rostock die ersten
vier 4NBWE abgestellt.
Am 1. August 2011 begann in Leipzig mit dem Gespann aus NGT8 1101 und dem bei der IFTEC GmbH
angepassten NB4 906 eine halbjährige Testphase. Eine erfolgreiche Testphase vorausgesetzt, könnte
diese Zugkombination danach in Serie gehen - mit geschätzen 70.000 bis 80.000 EUR pro Umbau.
Text-Quellen:
Blickpunkt Straßenbahn: 1/1999 - 6/2007
Straßenbahn Magazin: 12/2000 S. 19-21





